Haupt- und Realschule mit Ganztagsangeboten und Abendrealschule

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Wilhelm-Leuschner-Schülern sammeln Lebensmittel für Menschen ohne Wohnsitz

ECHO ONLINE / LOKALES / DARMSTADT 16.12.2017

Zahlreiche Sachspenden sind bei der Aktion der Klasse 8a der Wilhelm-Leuschner-Schule zugunsten der „Teestube Konkret“ zusammengekommen. Foto: Andreas Kelm

Von Miriam Gartlgruber

BESSUNGEN – „Bitte spenden!“ steht auf den handgeschriebenen und mit Fotos beklebten Plakaten, die überall an Türen und Treppenaufgängen in der Wilhelm-Leuschner-Schule hängen. Eine Woche lang hat die Klasse 8a an ihrer Schule Lebensmittel- und Sachspenden für wohnsitzlose Menschen gesammelt, nun sollen sie übergeben werden. „Das Projekt wurde in Kooperation mit der Teestube Konkret, einer Einrichtung des Diakonischen Werkes, durchgeführt und wie in den Vorjahren, durch Pfarrer Andreas Schwöbel initiiert“, erklärt Klassenlehrerin Kathrin Baumann.

 Obdachlosigkeit war Thema im Unterricht In diesem Jahr sei ihre 8a ausgewählt, „weil sie sehr sozial sind“. Den Schülern hat die Aktion gefallen, denn: „Nach einer guten Tat, fühlt man sich auch gleich selbst viel besser“, wie der dreizehnjährige Baran erklärt. Im Vorfeld hatte die Klasse in Ethik das Thema  Obdachlosigkeit durchgenommen, dabei wurden Fragen beantwortet: etwa, wie man obdachlos wird, wie lange es dauert, eine Sozialwohnungen zu bekommen oder in welchem Land es die meisten Obdachlosen gibt.

„Interessant war zu erfahren, dass die Zahl der weiblichen und der männlichen Obdachlosen in Deutschland etwa gleich ist, die Männer aber stärker auffallen“, erzählt Emira. Auch die Führung durch die Teestube, bei der die Klasse Einblick in die Welt dort erhielt, hat die Vierzehnjährige berührt und ihr geholfen: „So konnten wir beim Sammeln der Spenden emotional einen direkten Bezug herstellen, da wir ja nun wussten wohin sie gehen werden“, erklärt sie.

 Die Teestube in der Alicenstraße arbeitet auf Spendenbasis, bietet hilfsbedürftigen Menschen Beratung in schwierigen Lebenslagen, medizinische Hilfe, die Möglichkeit zu duschen sowie kostenfreie heiße Getränke. Auch werden regelmäßig Lebensmittel und Hygieneartikel an die Wohnsitzlosen verteilt.

 Um die Arbeit dort zu unterstützen, regte Schwöbel, der an der Wilhelm-Leuschner-Schule Ethik unterrichtet, vor fünf Jahren an, die Teestube mit einer Lebensmittelspendenaktion an der Schule, zu unterstützen. Er sagt: „Wir leben materiell in einer überwiegend wohlhabend und reichen Welt. Doch viele Menschen erreichen diesen Wohlstand nicht oder sind durch tragische Umstände aus einem Wohlstand herausgefallen. Ich sehe es als eine Pflicht an, Menschen wenigstens zeichenhaft zu unterstützen. Und das immer wieder neu“.

 Dass viele andere genauso denken, zeigen die eingegangenen Spenden: Kistenweise wurden Deos, Duschgels, Zahnbürsten und Einwegrasierer, aber auch abgepackte Lebensmittel, Kleidung und Hundefutter abgegeben. „Hunde sind ja oft die einzigen Freunde der Obdachlosen“, weiß Baran. Er findet, dass es in Darmstadt recht viele Obdachlose auf den Straßen gebe. Seine Klassenkameradinnen Emira und Nursena stimmen zu: „Besonders in den letzten Jahren. Früher sah man vereinzelt mal jemanden sitzen, heute sind es ganze Gruppen“, beschreiben sie ihren Eindruck.

 Die Menschen in neuem Licht sehen

Klassenlehrerin Kathrin Baumann erinnert sich: Besonders entsetzt hat die Klasse die Tatsache, dass auch viele junge Menschen schon obdachlos sind – etwa weil ihre Eltern sie vor die Tür gesetzt haben. Das hat die Schüler erschreckt und war für sie sehr einprägsam“.

 Jugendlichen den Weg in eine Einrichtung wie die Teestube zu ermöglichen, hält Andreas Schwöbel daher für besonders wichtig: „Um ihnen einen bestimmten Teil der Lebenswirklichkeit greifbar und dadurch auch begreifbar zu machen“. Baran, Emira und Nursena der 8a jedenfalls sehen wohnsitzlose Menschen nach der Spendenaktion in einem ganz neuen Licht: „Man denkt einfach anders, nachdem man so viel darüber gehört hat“. Durch das Projekt haben sie etwas Wichtiges gelernt: „Dass man anderen Menschen helfen muss“.

Toilettenrenovierung im Zeitplan

Die lange herbeigesehnte Renovierung der Jungentoiletten ist seit den Sommerferien 2017 in vollem Gange. Nachdem die Abbrucharbeiten beendet waren nimmt die Neugestaltung der Anlagen Formen an.

Die Bilder zeigen erste Baufortschritte mit frisch geteertem Asphaltestrich. Die Arbeiten verlaufen im Zeitplan sodass die Jungen ihre neuen Toiletten bestimmt im Frühjahr 2018 einweihen können. Bis dahin müssen die Toilettencontainer noch ihren Dienst tun. –Ma- 

 

Neues für den Schulhof der WLS

Seitenlinien, Tor & Hängematte 

Die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Leuschner-Schule haben sich im zurückliegenden Schuljahr 2016/2017 neue Spielgeräte für Ihren Pausenhof gewünscht.

Auf der Wunschliste, die die Schülervertretung zusammengestellt hatte, standen ein kleines Fußballtor für den Schulhof der 5. Klassen, eine weitere Hängemattenschaukel zum „chillen“ in den Pausen sowie neu eingezeichnete Begrenzungslinien für den Fußballplatz vor der Turnhalle.

Diese Wünsche konnten jetzt alle umgesetzt werden, zum einen durch eine großzügige Geldspende in Höhe von 1250,00 € der Volksbank Darmstadt sowie durch die beim Sponsorenlauf selbst erlaufenen Gelder der Schülerinnen und Schüler.

Die Bilder zeigen die Einweihung der Spielgeräte zusammen mit der stellvertretenden Schulleiterin Frau Westphal sowie der Schülervertretung. –Ma-

Nachruf: Heinz Bunese +26.11.2017

Die Schulgemeinde der Wilhelm-Leuschner-Schule trauert um ihren ehemaligen Rektor.

Herr Bunese leitete von 1970 bis 1987 die Wilhelm-Leuschner-Schule.

Er setzte sich sehr für ihr Bestehen als Haupt- und Realschule ein

und initiierte die Abendrealschule.

Als leidenschaftlicher Pädagoge sah er neben der Wissensvermittlung

den Erziehungsauftrag als besondere Aufgabe der Schule an.

Das Kollegium schätzte ihn stets als vertrauenswürdigen Ansprechpartner.

Herr Bunese blieb bis zuletzt der Schule treu verbunden.

 

Ehemalige und jetzige Mitglieder der Schulgemeinde

der Wilhelm-Leuschner-Schule mit Abendrealschule

Klassensieger des Vorlesewettbewerbs

Im Reich der Wölfe und der drei???

Eine Stecknadel hätte man fallen lassen können im großen Musiksaal der Wilhelm-Leuschner-Schule, als die diesjährigen Klassensieger des Vorlesewettbewerbs vorn am Rednerpult saßen, um sich den Titel des Schulsiegers zu erkämpfen.  Am Nikolaustag präsentierten sich die drei Klassensieger der Fachjury und den 56 Schülerinnen und Schüler aus den 6. Klassem, die eigens gekommen waren, um ihren Favoriten zu unterstützen.

Helin Can (R6a) und Lukas Baumgarten (R6c) lieferten sich ein spannendes Vorleserennen, aus dem Lukas Baumgarten als Schulsieger hervorging. Besonders punktete er im Vorlesen des unbekannten Textes.

Aber auch Amir Nabhany, der konkurenzlos für den Schulzweig Hauptschule antrat, bestach mit seiner Interpretation des Fremdtextes, so dass die Fachjury zuweilen Gänsehautfeeling hatte, wie sie später verriet.

Lukas Baumgarten und Amir Nabhany konnten sich mit ihrem Sieg Plätze beim Regionalentscheid sichern. Wir wünschen eine gute P

latzierung und drücken ihnen die Daumen. -BLE-

Engagierte Elternbeirätin Frau Cayir unterstützt den Girls Club

Am Donnerstag, den 9. November 2017, lernten wir mit der Unterstützung von Frau Cayir im Rahmen der AG `Girls Club ‘ein türkisches Gericht – Lahmacun- zu kochen. Frau Cayir ist eine engagierte Elternbeirätin der Klasse R7c. Ihre Tochter Esma hat zwei Jahre den Girls besucht.

Von 12:00 Uhr Mittag bis 17:00 Uhr stand Sie uns in der Schulküche zur Seite- der Teig musste geknetet- die Sauce eingekocht und der Salat zubereitet werden. Für die Getränke war ebenso gesorgt. Unsere Schülerinnen bereiteten Ayran und türkischen Tee vor.

Der Girls Club gestaltet zurzeit ein internationales Kochbuch und alle waren sich einig – dieses Gericht wird aufgenommen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Cayir und freuen uns auf unser nächstes gemeinsames Projekt mit unseren Eltern. 

 

Halloween in der Mittagsbetreuung

Am Donnerstag,  den 9. November 2017, flogen Halloweengeister in die Wilhelm-Leuschner-Schule ein. 4 Wochen lang bereiteten unsere Schüler/innen den Gruselraum mit gebastelten Fledermäusen, Collagen und Bildern vor, um den Geistern einen würdigen Empfang zu bereiten.

Den Gruselraum erreichen konnten unsere Schüler/innen nur durch einen schaurigen Tunnel, indem Geister sie überraschten und erschreckten. Zur Belohnung erwartete sie ein süß abenteuerliches Buffet, ein Schminkstand und eine geheimnisvolle Monster-Klibberbox in der verborgene Schätze auf ihre Entdeckung warteten.

Ein Waffelstand und Stockbrot mit gruseligen Geschichten konnten unsere Schüler/innen im Schulhof genießen. In der Turnhalle fand mit 50 Schüler/innen der Klassen 5-7 das Fußballturnier um den diesjährigen Kürbispokal statt. Die Stimmung war weltmeisterlich und das Team `Mumien` ging als Gewinner vom Platz.  Das Fest wurde von unseren WPU Kurs Schüler/innen tragen Verantwortung und ehemaligen Schüler/innen der Mittagsbetreuung unterstützt und mit großem Engagement des Ganztagsteam veranstaltet.

Es wurden neue Vertrauenslehrer gewählt

Herrr Rohm wurde zum Vertrauenslehrer und als Stellvertreterin wurde Frau Kühn gewählt.

Das Homepageteam führte ein Interview mit Herrn Rohm und Frau Kühn

Was sind Ihre Erwartungen als Vertrauenslehrer?

Wir sind gespannt, was uns erwarten wird. Frau Kühn hat positive Erfahrungen in der Abendrealschule als SV-Lehrerin gesammelt.  Herr Rohm hingehen hat noch keine Erfahrung in diesem Bereich und ist sehr gespannt, was auf ihn zukommt

Welche Aufgaben haben Sie als Vertrauenslehrer?

Unsere Aufgabe ist es, zwischen dem  Kollegium, der Schulleitung und der Schülerschaft zu kommunizieren, um gemeinsam etwas zu verbessern. Wir werden jede Aufgabe mit offenen Händen annehmen und werden alles daran setzen, um Lösungen zu finden. Wir freuen uns, dass wir uns für die Schüler einsetzen dürfen.

 

Die neuen Schulsprecher mit den neuen Vertrauenslehrern.

Bunt statt grau – unsere Schüler gestalten Schaltkästen mit Farbe

 

Sie stehen an vielen Ecken in der Stadt: Die grauen Schaltschränke am Straßenrand. Manche sind mit Graffitis verziert, manche beklebt oder verschmiert, aber unansehnlich sind die meisten dieser Kästen, von denen einige die Schalttechnik der Ampelanlagen beherbergen, leider fast alle. Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt und das Schulamt haben den grauen Kästen daher gemeinsam den Kampf angesagt. Unsere Lehrer und Schüler waren von der Idee begeistert. Im Rahmen des Kunstunterrichtes wurden einige Schränke in der Nähe der Schule, nach eigenen Ideen gestaltet. Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt hat die Farben und Pinsel zur Verfügung gestellt.

Herr Stefan Hartmann, Dipl.-Ing. des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes 
ist der Initiator der Malaktion. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere neuen Schulsprecher

Der Schulsprecher Enis Pepic aus der R10a stellt sich vor.

Ich bin Schulsprecher geworden, weil ich mich für die Wünsche sowie Anregungen meiner Mitschüler interessiere und mich dafür einsetzten werde. Mir ist wichtig, dass sich alle Schüler wohlfühlen und gleich behandelt werden. Ich bin eine sehr loyale und faire Person, daher denke ich, dass ich der Richtige dafür bin.

Stellvertreter ist Alpay, ebenfalls aus der R10a. 

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